23.10.13

Pilzrisotto

oder aber auch: meine erste Risottopremiere.

Wie man leicht erkennen kann, liebe ich Pilze. Und Risotto. Aber ehrlich gesagt, ich hatte es bislang nur Auswärts gegessen. In Kochsendungen wird es ja immer als etwas tricky angepriesen und so habe ich mich nie wirklich getraut, es zu kochen. Dabei ist Risotto so herrlich cremig. Außerdem macht es mir immer so viel Spaß, Gerichte mit Wein abzulöschen. Bringt mich immer schon in Stimmung und es duftet auch immer wunderbar aromatisch. Anders als bei der Zubereitung von Reis, wird der Reis für das Risotto nicht gewaschen. So wird  während des Kochens Stärke abgeben und das ständige rühren führt dann zur leckeren Cremigkeit (seltsames Wort).





Zutaten:

250g Risotto (Arborio)
500g Pilze (z.B. Pfifferlinge, Egerlinge, Kräuterseitlinge)
2 Schalotten
3 Frühlingszwiebeln
1 Bund Petersilie
2 EL Olivenöl
2 EL Butter
100ml trockener Weißwein
250-400ml  heiße Gemüsebrühe
50g Parmesan
Salz und Pfeffer aus der Mühle


Pilze putzen, halbieren oder vierteln. Schalotten schälen und fein würfeln. Frühlingszwiebeln vom dunklen Grün und Strunk befreien, in feine Ringe schneiden. Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken. Parmesan reiben. Olivenöl mit einem Esslöffel Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Den Reis hinzufügen und unter Rühren braten, bis der Reis von einer Fettschicht überzogen ist. Mit Wein angießen. Sobald der Wein fast verkocht ist, wird kellenweise in den mit glasig gedünsteten Zwiebelwürfeln angeschwitzten Reis die Gemüßebrühe gerührt, bis dieser die Flüssigkeit absorbiert hat. Rührvorgang und die Zugabe von Gemüsebrühe werden so lange wiederholt, bis das Risotto gar ist.

In einem zweiten Topf die Butter zerlassen. Pilze, Petersielie und Frühlingszwiebeln darin kurz andünsten. Etwas salzen und kräftig pfeffern. Dabei immer auf das Risotto achten. Ist das Risotto weich, cremig und die Reiskörner innen immer noch bissfest (nach ca. 20-25 Minuten), mit etwas Käse (bei geschlossenem Deckel erst anschmelzen lassen, dann unterrühren) würzen. Zum Schluss die Pilze unterheben. 

Mit Parmesan bestreuen. Fertig <3


Inspiriert aus  Elle Bistro 6/2008.



22.10.13

Pilzgulasch


oder aber auch: Veggie-Gulasch!


Jaaaa, wer mir auch über Instagram folgt weiß, ich bin im Pilzfieber. Wie auch immer, diese Woche kommen nur Pilze in den Topf. Gestern Abend gab es ein Pilzgulasch und da ich es zusammen mit Kartoffelbrei und einem kräftigen Rotwein ziemlich lecker fand, wird es auch gleich mit euch geteilt. Am liebsten koche ich mit Kräuterseitlingen. Pfifferlinge und Steinpilze sind natürlich auch ganz lecker, aber es ist nur mittwochs und samstags Markt in Neuenheim, um sie frisch zu kaufen. Aber die Kräuterseitlinge haben ein kräftiges Aroma, was sich super als Alternative für den Steinpilz anbietet. Natürlich kann man sie geschmacklich nicht miteinander vergleichen, da sie nicht ganz so geschmacksintensiv sind, aber definitiv mehr Eigengeschmack als Champignons haben. Für dieses Rezept eignen sich alle Pilze, welche bissfest sind.






Zutaten:

700g Pilze (z.B. Egerlinge, Kräuterseitlinge , Austernpilze)
4-5 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2-3 EL Butter

100ml Rotwein
100ml Sahne
2 TL Paprikapulver (edelsüß)
etwas Sumak
2-3 getrocknete Tomaten
frisch gemahlener Pfeffer
1 Bund glatte Petersilie


Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Getrocknete Tomaten klein hacken. Beides in der Butter in einem großen Topf glasig dünsten. Pilze portionsweise zugeben und nur kurz andünsten. Paprikapulver und Sumak zugeben und den Wein angießen. Die getrockneten Tomaten hinzufügen. Kurz aufkochen lassen und bei schwacher Hitzer unter gelegentlichem Rühren etwa 10 Minuten schmoren lassen. Petersilie waschen, trockenschütteln und grob hacken. Zum Schluss Sahne ins Gulasch rühren. Hälfte der Petersilie zugeben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und evtl. Paprikapulver abschmecken. Nicht salzen (getrocknete Tomaten sind salzig genug).
Mit Petersilie bestreuen.





20.10.13

Pilzpizza

oder aber auch: die leckerste Nicht-Pizza.

In den nächsten paar Tagen folgen ein paar leckere und einfache Rezepte mit Pilzen. Wir sind ja momentan mitten in der Saison und der Neuenheimer Markt bietet eine gute Auswahl. Heute gibt es eines meiner Lieblinge. Ich koche dieses Rezept bestimmt schon seit fünf Jahren und immer zur selben Zeit. Ich liebe es.









Zutaten:

600g gemischte Pilze (z.B. Egerlinge, Pfifferlinge, Steinpilze, Kräuterseitlinge)
25g Hefewürfel
400g Mehl
1TL Salz
2 Knoblauchzehen
1/2 Bund Petersilie
50g Butter
Salz und Pfeffer aus der Mühle



Die Hefe in 250ml lauwarmen Wasser auflösen. Mit dem Mehl und Salz vermengen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in vier gleich große Kugeln formen und auf einem Blech eine Stunde zugedeckt aufgehen lassen.

Pilze putzen, je nach Größe halbieren oder vierteln. Petrsilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Knoblauch fein hacken. Ofen auf 250°C (Umluft) vorheizen. Die Pilze mit der Butter und dem Knoblauch kurz andünsten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mit Petersilie bestreuen. Die aufgegangenen Teigkugeln auf einer bemehlten Fläche zu einem länglichen Fladen ausrollen. Pilze darauf verteilen und ca. 8 Minuten backen.


Dazu gab es einen Blattspinatsalat.

Rezept aus Elle Bistro 6/2008.



19.10.13

Zitrusöl

oder aber auch: Trilogie der Zitrus.

Keine großen Worte sind notwendig. Es steht wieder ein Geburtstag an und neben dem Himbeeressig (Rezept hier: Himbeeressig) bereite ich noch ein Zitrusöl vor. Absolut nicht schwer. Wichtig ist nur, dass die Zitrusfrüchte unbehandelt sind. Verwendet wird nämlich die Schale. Das Rezept reicht genau für eine 0,5l Flasche. Das Öl brauche ich meistens binnen einer Woche auf, deshalb lasse ich die Zitrusschalenreste drin. Falls das Geburtstagskind  es jedoch nicht gleich verwenden will, gibt es noch eine kleine Anleitung.







Zutaten:

1 unbehandelte Bio-Orange
1 unbehandelte Bio-Zitrone
1 unbehandelte Bio-Limette
1/2 l mildes Olivenöl (geht aber auch Raps- oder Sonnenblumenöl)
gut verschließbare sterilisierte (0,5l) Flasche


Alle drei Früchte heiß waschen und gut abtrocknen. Schale der Früchte abreiben (darauf achten, dass kaum weiße Haut mit abgerieben wird = bitter). Abgeriebene Zitrusschale und das Olivenöl in die sterilisierte Flasche füllen, gut durchschwenken und das wars auch schon.
Binnen einer Woche aufbrauchen, sonst wird die Haltbarkeit negativ beeinflusst.


Anleitung:

Wer sein Öl länger haltbar machen möchte, der lässt das Olivenöl eine Woche an einem dunklen und kühlen Ort durchziehen (ab und an Mal durchschwenken).  Nach der Woche das Zitrusöl einfach durch ein Sieb filtern und darauf achten, dass keine Schalenreste mehr enthalten sind. Das Ganze wieder in eine gut sterilisierte und verschließbare Flasche füllen.


Rezept aus Geschenkideen aus der Küche.


13.10.13

Kartoffel-Dill-Waffeln mit Räucherlachs

oder aber auch: Vorspeise aus "Das perfekte Dinner".

So ihr Lieben,

hier sind sie nun. Die Waffeln. Lecker waren sie. Hatte dieses Mal einen anderen Lachs. Irischer Biolachs. War auch lecker. Meine Familie hat sich auch gefreut. Danach gab es noch meinen Apfel Marzipan Kuchen.













Zutaten:


Waffelteig
400g Kartoffeln
5 Eier
130g Butter
200g Mehl
1 Pck. Backpulver
250g Crème fraîche
Abrieb einer Biozitronen (unbehandelt)
1 Bund Dill
 
Dip
250g Joghurt
50 ml     Zitronensaft frisch gepresst
1 Prise  Salz
1 Prise  Pfeffer
1 Knoblauchzehe
Dill, fein gehackt



Für den Waffelteig zunächst die Kartoffeln schälen und 20 Minuten kochen. Abgießen, ausdampfen und abkühlen lassen. Die weichgekochten Kartoffeln mit einem Stampfer zerdrücken. Die Eier und die weiche Butter in einer Schüssel verrühren und die Crème Fraîche unterrühren. Den Dill waschen, trocken tupfen und fein hacken. Die Kartoffeln, den Dill und die restlichen Zutaten in den Waffelteig unterrühren und alles gut mit dem Rührgerät mixen. Waffeleisen einfetten und gut einen Esslöffel voll Waffelteig im Waffeleisen ausbacken. Für den Dip alle Zutaten miteinander vermengen. Nach Belieben abschmecken.

Dieses wunderbare Rezept stammt von meinem Lieblingsblog Kuriositätenladen.


      

11.10.13

Schokomuffin mit Baiserhaube

oder aber auch: ein kleines Give-away ;)

Die ganze Woche habe ich mir überlegt, was könnte ich jemand Unbekannten nur schicken.
Schokolade? Mag doch fast jeder. Muffins? Findet auch fast jeder süß.
Schokomuffins also. Damit die ganze Sache nicht all zu langweilig wird, gibt es noch eine Baiserhaube dazu.
Ich LIEBE Baiserhauben. Auf kleinen Erdbeertörtchen oder Johannisbeerkuchen... love it

Leider sind die Muffins nicht ganz so aufgegangen, wie ich es mir gewünscht hatte. Bin etws unkonzentriert und kränklich, da passiert so etwas wohl  >___<  Hoffe, das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.






Zutaten: 

200g Zartbitter-Schokolade (Block) 
125 g Butter
160g Mehl
225g Zucker 
4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Backpulver

Für die Baiserhaube:
3 Eiweiß
150g Zucker 


Ofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.

Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Schokolade grob hacken und mit der Butter in einem Tof unter Rühren bei schwacher Hitze schmelzen. Von der Herdplatte nehmen und in eine Rührschüssel geben. Mit den restlichen Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig verrühren. Teig in die Förmchen (knapp über die Hälfte) einfüllen und in den Ofen geben. Ca. 20 Minuten backen. Muffins aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. 

Ofen auf 175°C (Umluft) vorheizen.

Eiweiß und den Zucker steif schlagen, bis der Zucker sich gelöst hat. Eischnee mit einem Löffel auf die Muffins verteilen und im vorgeheizten Backofen 5-8 Minuten backen, bis der Baiser gold-braun wird.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


08.10.13

KKPZ

oder aber auch: Kürbis-Kartoffeln-Püree-Zwiebeln.

Ich hatte Lust auf das Erbsen-Wasabi-Püree von Oh Sophia. 
Dazu gibt es Kürbis, ein paar Scheiben Kartoffeln und ein paar Frühlingszwiebeln.
Echt lecker, schön fürs Auge und kaum Arbeit.







Zutaten:

1 kg TK-Erbsen
2 Zwiebeln
1 Tube Wasabi
1/2 Hokkaido-Kürbis
2 Kartoffeln
3-5 Frühlingszwiebeln
Salz und Pfeffer
getrocknete Kräuter





Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Die beiden Zwiebeln fein würfeln. Danach mit den Erbsen in einem Topf mit etwas Olivenöl anschwitzen.
Weich dünsten. Ca. 15 Minuten.  Mit einem Pürierstab pürieren. Wir haben es nicht durch ein Sieb gestrichen. Ich mag die Konsistenz lieber. Dann die Tube Wasabi rein (dosiere nach deinem Geschmack) und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffeln und Kürbis waschen. In Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln waschen. Alles auf dem Blech verteilen. Nicht mit Olivenöl, Salz und Kräutern geizen. Für eine halbe Stunde in den Ofen.

LEGGA!