04.08.11

Auberginen Curry

- endlich wieder aus dem Garten!

Auch wenn es die Aubergine noch nicht so ganz in die deutsche Küche geschafft hat, so ist sie doch von Märkten oder aus Supermärkten nicht mehr wegzudenken. Zu meinem Glück, denn ich liebe dieses Nachtschattengewächs. Hauptsächlich esse ich es nur in Verbindung mit türkischen Gerichten. Da ich aber heute etwas fritierfaul war, habe ich mich für ein Curry entschieden. Unter diesem indischen Eintopfgericht versteht man in Indien ein Gemüse-, Fisch- oder Fleischgericht in sämiger und dicker Sauce. Dazu gibt es noch eine Beilage wie Reis oder Naan/ Roti (mein Favorit) / Puri etc.

Ein magerer Gewürzschrank ist eher unvorteilhaft. Grundzutaten wie Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Chilipulver, Garam Masala, Currypulver oder Curryblätter sollten definitiv vorhanden sein. Zwiebelscheu sollte man auch nicht sein.

Hier nun mein Rezept für ein Auberginen Curry: 







Zutaten: 

2 große Auberginen, in Scheiben geschnitten
2 EL Öl
3 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen, gepresst
4 Curryblätter 
2 cm großes Stück Ingwer, fein gehackt
1 frische rote Chillischote, entkernt und grob gehackt
1 frische orangene Chillischote, entkernt und grob gehackt
2 EL Tomatenmark
1 EL gemahlener Koriander
1 EL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Tamarindenpaste
500 ml Kokosmilch


Die Auberginenscheiben in einem Sieb schichten und mit Salz bestreuen. 30 Minuten ziehen lassen. Unter fließend kaltem Wasser abspülen und dann mit Küchenpapier trockentupfen.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelringe bei schwacher Hitze 10 Minuten dünsten. Gehackten Ingwer und Knoblauch dazugeben und weitere zwei Minuten mitdünsten.                                                     


Nun alle Gewürze, Chillis, Tomatenmark und die Curryblätter dazugeben und solange anbraten (weiterhin auf schwacher bis mittlerer Hitze) bis sich der ganze
Duft entfaltet.


Tamarindenpaste und Kokosmilch hinzufügen und einmal aufkochen.



Auberginen  hinzugeben und 15-20 Minuten mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zum Schluss den Deckel abnehmen und noch weitere 5 Minuten kochen, bis die Sauce eingedickt ist.




Mit Reis oder Naan servieren. Wohl bekomm´s.

Kommentare:

  1. ich kenn mich immer nicht so mit den Chillischoten aus, ist das dann nicht furchtbar scharf? Ansonsten würde ich das Rezept sehr gern ausprobieren, da ich Auberginen in sämtlichen Varianten liebe!

    AntwortenLöschen
  2. Hey,

    bei mir hielt sich das mit der Schärfe immer in Grenzen. Je nach dem wie deine Toleranz ist natürlich.
    Aber solang du keine Habanero in dein Essen schnibbelst, sollte das kein Problem sein ;)

    AntwortenLöschen
  3. Im Saarland sagen wir " saugudd "

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hahaha Gilbert,

      ja, es ist a "saugudd" ;)

      Löschen